Glossar


A
AVB (allgemeine Versicherungsbedingungen)

B
BAG

C

D

E

F
Franchise

G
Generika
Grundversicherung

H
HAM

I

J

K
KVG (Krankenversicherungsgesetz)
Kündigungsfrist

L
Leistungen

M
Modelle

N

O
OKP

P
Police
Prämie

Q

R

S
Schulmedizin

T

U
Unfalldeckung

V
VVG (Versicherungsvertragsgesetz)
Versicherer

W

X

Y

Z
Zusatzversicherung



AVB (allgemeine Versicherungsbedingungen)

Die allgemeinen Versicherungsbedingungen regeln die Pflichten und Rechte von der Versicherungsgesellschaft, aber auch von Ihnen als Versicherungsnehmer. Enthalten ist so zum Beispiel, wie Sie im Krankheitsfall oder bei Unfall entschädigt werden. Diese Regelungen sind somit ein wichtiger Teil des Versicherungsvertrags.


BAG

BAG ist die Abkürzung für Bundesamt für Gesundheit, dieses ist für die Prämiengenehmigung der Krankenkassen zuständig. Ebenfalls erstellt es eine Liste aller Hilfsmittel, Medikamente und Laboruntersuchungen, welche die Krankenkassen übernehmen müssen.


Franchise

Unter der Franchise wird die Kostenbeteiligung der versicherten Person im Jahr verstanden. Diesen Betrag müssen Sie im Krankheitsfall also selber finanzieren. Sie können bei den Krankenkassen zwischen Franchisen von 300, 500, 1'000, 2'000 oder 2'500 Franken wählen. Ein Krankenkassenvergleich lohnt sich dabei, da duch höhere Franchisen auch höhere Rabatte bei den Prämien gewährt werden. Dies lohnt sich aber vor allem für gesunde Personen.


Generika

Hierbei handelt es sich um ein Medikament, das einem anderen Medikament in der Wirkung entspricht. Die Menge, Zusammensetzung der Inhaltsstoffe entspricht ebenfalls dem Original. Normalerweise kosten Generika etwas weniger, als die Originalpräparate, da durch die Nachahmung weniger Forschungsaufwand betrieben werden muss.


Grundversicherung

Die Grundversicherung deckt die wichtigsten Leistungen im Kranheits- oder Unfallfall ab. Die Leistungen der Grundversicherung sind durch die Regelung im Krankenversicherungsgesetzt bei allen Kassen gleich. Somit können Sie frei wählen, bei welcher Krankenkasse Sie versichert sein möchten, da diese Sie aufnehmen müssen. Achtung, dies gilt aber nicht für Zusatzversicherungen.


HAM

Dieser Begriff bezeichnet das Hausarzt-Modell, bei dem Sie im Krankheitsfall erst Ihren Hausarzt aufsuchen müssen.
Infos zu den weiteren Modellen gibts hier.


KVG (Krankenversicherungsgesetz)

Das Krankenversicherungsgesetz soll alle Personen im Krankheitsfall finanziell absichern, dazu muss jede in der Schweiz wohnhafte Person eine Krankenkasse (in der Grundversicherung) abgeschlossen haben. So regelt das Krankenversicherungsgesetz z.b., dass in der Grundversicherung alle Personen aufgenommen werden müssen, unabhängig vom Krankheitsrisiko der jeweiligen Person. Weiter werden Bestimmungen im Bereich des Gesundheitswesens durch das KVG geregelt.


Kündigungsfrist

Die Kündigung auf den 31. Dezember muss als eingeschriebener Brief verschickt werden. Dieses Schreiben muss bis zum letzten Arbeitstag im November bei der Krankenkasse eingetroffen sein.


Leistungen

Folgende Leistungen werden durch die Grundversicherung gedeckt:

Sie können die genaue Definition beim Bundesamt für Gesundheit (BAG) nachschauen.


Modelle

In der Grundversicherung bieten die meisten Krankenkassen vier Modelle an:


OKP

Die Abkürzung OKP steht für Obligatorische Krankenpflegeversicherung. Sie entspricht der Grundversicherung bei den Krankenkassen und umfasst die Grundversicherungsleistungen, welche im Bundesgesetz über die Krankenversicherung (KVG) definiert sind.


Police

In der Police werden die Vertragsbedingungen zwischen Ihnen und der Krankenkasse geregelt. Die Krankenkassen-Police ist ausserdem das "Beweisstück" für den Abschluss des Versicherungsvertrags.


Prämie

Die Prämie ist der monatliche Betrag, den Sie Ihrer Krankenkasse für die Leistungen bezahlen müssen. Die Höhe der Prämie ist von Ihrem Wohnort und der gewählten Krankenkasse abhängig. Ein Vergleich zwischen den Krankenkassen kann sich für Sie also lohnen.


Schulmedizin

Die Komplementärmedizin wird auch als Schulmedizin bezeichnet.


Unfalldeckung

Die Unfalldeckung übernimmt die Kosten bei einem Unfall.

Sollten Sie bei Ihrem Arbeitgeber mehr als 8h in der Woche arbeiten, so muss Ihr Arbeitgeber Sie gegen Unfall versichern. Sie können dadurch die Prämien für den Zusatz Unfalldeckung einsparen.

Personen mit einer Arbeitsstelle von unter 8h oder für Kinder und Jugendliche (ohne Erwerbstätigkeit) müssen sich gegen Unfall versichern.

Ein Spezialfall ist, sofern Sie über eine Arbeitslosen-Taggeld-Versicherung verfügen, dann sind Sie nämlich von der SUVA gegen Unfall versichert.


Versicherer

Der Versicherer ist Ihre Krankenkasse. Weitere Begriffe dafür sind: Versicherungsagentur, Krankenversicherung oder Versicherungsgesellschaft.


VVG (Versicherungsvertragsgesetz)

Das Versicherungsvertragsgesetz regelt die freiwilligen Zusatzversicherungen. Einzige Ausnahme ist dabei die freiwillige Taggeldversicherung nach Krankenversicherungsgesetz (KVG).


Zusatzversicherung

In der Grundversicherung sind nur die nötigsten Krankheits- oder Unfälle gedeckt. Die Krankenkassen bieten so Zusatzversicherungen an, welche zusätzliche Leistungen wie alternative Behandlungen, Zahnbehandlungen, alternative Heilmethoden oder Spitalaufenthalte in der halprivaten oder privaten Abteilung des Spitals an. Das genaue Prüfen der Leistungen einer Zusatzversicherung ist deshalb sehr wichtig!


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